Neues vom Sonnenhof, KW 42

Herbstmarkt am Gehöft

Was für ein Tag! Bei schönstem Herbstwetter hatten sich auf dem Gelände des Sonnenhofs und des Historischen Gehöfts ca. 20 Anbieter*innen unterschiedlichster (Handwerks-) Künste und kulinarischer Genüsse aufgestellt. Auch die Mittelaltergruppe „Ex Corde Naturae" („aus dem Herzen der Natur“), auch bekannt als die „Karolinger", belebte das historische Gehöft mit mittelalterlichen Fertigkeiten. Die Apfelpresse lief fast den ganzen Tag und es fanden sich immer wieder Interessierte jeden Alters ein, um den Äpfeln auf ihrem Weg zum Saft zuzuschauen.

Am Informationsstand der SoLaWi gab es viele interessierte Gespräche und auch die BildungsAG konnte mit ihrer Igelrallye und Hintergründen zur regenerativen Landwirtschaft begeistern.

Besonders fanden viele Besucher*innen, dass das Gelände den Raum bot, sich zu begegnen und nicht nur konsumierend an den Ständen vorbeizuflanieren.

Leider waren die angebotenen Speisen viel zu schnell leer: Obwohl die Neukirchener Jäger am laufenden Band grillten, Alexander Möglich über 200 Portionen einer leckeren Kartoffelpfanne und der SoLaWi-Suppenstand über 100 warme Suppen ausgab, und wir reichlich Kuchenspenden bekommen hatten, konnte nur noch die Familie Sänger, unterstützt von Famillie Dürschner, die Suchenden mit Käseköstlichkeiten versorgen. Dazu muss vielleicht noch gesagt werden, dass uns in der Woche vor dem Markt ein weiterer professioneller Caterer abgesagt hatte und wir so kurzfristig keinen Ersatz bekommen konnten. Sonst hätte die Situation sicher anders ausgesehen...

Vielen, vielen Dank an alle für ihre Beiträge zu diesem außergewöhnlichen Tag, von den Kuchenspenden über Standbesetzung bis hin zur verantwortlichen Standbetreuung. Und auch an die Anteilsnehmer*innen ein herzliches Dankeschön für die regelmäßige Unterstützung der SoLaWi, ohne die wir gar nicht die Freiheit hätten, solche Events zu organisieren.

Wir tragen uns schon mit dem Gedanken an eine ähnliche Veranstaltung im nächsten Jahr. Wer Lust hat, uns schon in der Planungsphase zu unterstützen und vielleicht selbstverantwortlich Aufgabenbereiche zu übernehmen, wende sich gerne an uns. Wir freuen uns aber auch einfach über euer Feedback und Veränderungsvorschläge für's nächste Mal:

mail@solawi-sonnenhof.de

Neues vom Sonnenhof, KW 19-21

Pünktlich zu unserem ersten geplanten öffentlichen Pflanztermin, war das Wetter entsprechend, dass auch gepflanzt werden konnte. Weil die neuen Anteilsnehmer*innen sich zahlreich beteiligten, konnten wir gleichzeitig in vier Gruppen

  • Tomaten im „Matina“-Gewächshaus pflanzen,

  • im „Gewitter“-Gewächshaus zwei ehemalige Spinatbeete abräumen und neu vorbereiten

  • Freiland-Beete von Beikraut befreien

  • und die Brunnenwassergräben, die Matthias gebaggert hatte, wieder begradigen!

Vielen Dank an die vielen fleißigen Helferlein!

Die großen Schaffer*innen hatten auch diverse kleine Bauernhofinteressierte mitgebracht. Teilweise wollten sie den Großen helfen, teilweise tobten sie lautstark auf einem Holzhäcksel- und einem Erdhaufen.

Das wiederholte sich noch einmal ganz ähnlich zwei Wochen später beim nächsten Pflanzeinsatz: Diesmal wurden Kürbisse auf dem Feld gepflanzt und auf zwei Flächen Beikräuter entfernt, während die Kleinen herumtollten.

Die Bildungs-AG des Sonnenhofs ist übrigens gerade dabei, ein weiteres Gelände in der Nähe des Historischen Gehöfts für solche Zwecke zu gestalten. Dann sind beim Toben die Beete nicht so gefährdet... :-)

Die Zahl der Praktikant*innen reißt nicht ab. Einige bleiben nur zwei Wochen, andere mehrere Monate, und immer wieder lernen wir interessante und interessierte junge Menschen kennen, mit denen wir gerne zusammenarbeiten. Das ist auch sehr gut so, denn diese Zeit ist die anstrengendste im Jahr: Eigentlich muss alles gleichzeitig passieren, alle Pflanzen in den Boden bringen, das Beikraut in Schach halten und schon mal anfangen, die Kartoffelkäfer von den Kartoffeln zu sammeln, damit sie sich nicht zu schnell vermehren. Doch gemeinsam mit den Praktikant*innen und eurer Hilfe ist es uns bisher sehr gut gelungen!

Neues vom Sonnenhof, KW 18

Mit diesem Rundbrief heißen wir etwas über zwanzig SoLaWi-Neulinge willkommen, die nun ein Jahr lang einen Anteil von uns beziehen werden. Am 7.5. wurden jeweils zehn von ihnen an den beiden Verteilstellen in Neukirchen und Nauborn von uns begrüßt und in die Abläufe eingeführt. Wir freuen uns über alle Neuen und natürlich auch die Dabei-Gebliebenen! Zum ersten Mal sind auch ehemalige Anteilsnehmer*innen wieder dabei, die zwischendurch mal ausgesetzt hatten! :-)

Bei den Schafen sind nun alle erwarteten Lämmer auf der Welt. 33 sind es geworden, weil so gut wie alle Schafmütter Zwillinge bekommen haben, einmal sogar Drillinge! Üblicherweise ist nur jede zweite Geburt eine Zwillingsgeburt! Dementsprechend mussten einige von ihnen ins Leben gezogen werden. Micha (die Schafbeauftragte) und Matthias haben dabei mindestens zwei Wochen lang viel Zeit und Mühe investiert. Ein Lamm hat sogar ein paar Tage bei Micha gewohnt, um aufgepäppelt zu werden. Und mehrere Lämmer werden auch aktuell noch von Micha und Maja (der FÖJlerin) mit der Flasche gefüttert. An dieser Stelle noch mal ein dickes Dankeschön an Micha für ihren unermüdlichen Einsatz! Es ist eine Freude, wie dutzende kleine braune Spring-ins-Felde zwischen ihren weißen Müttern auf der Wiese herumtollen!

Wie das Leben so ist, hatten wir just in der Lammzeit auch unseren Frühjahrs-Schlachttermin. Sechs erwachsene weibliche Schafe wurden aus der Herde aussortiert. Die Schafhaltung und damit die Herdenregulierung gehören zu unserem SoLaWi-Konzept dazu. Wir lassen in der Hammermühle in Gemünden (haus-) schlachten, wo die Schafe nicht unnötig leiden müssen und wir später unser Fleisch auch selbst in Anteilsportionen abpacken können.

In der Pflanzenwelt passiert gerade nicht so viel. Was gepflanzt und gesät werden konnte, wurde in den Boden gebracht, wie z.B. die Kartoffeln. Nun warten wir darauf, dass es etwas wärmer wird, damit die Pflanzen auch wachsen. Wenigstens kann man diesem Frühjahr nicht nachsagen, es sei zu trocken, wie in den vergangenen Jahren. Zwischendurch ist sogar schon mal Beikrautregulierung nötig, also jäten und hacken, damit die Unkräuter erst gar nicht aufkommen können.

Seit dieser Woche haben wir zwei Dauerpraktikant*innen, die für mehrere Wochen bei uns bleiben. Diese Stetigkeit entspannt uns sehr. Genauso wie die neue Mitarbeiterin Esther, die unser Team und unsere Arbeit enorm voranbringt! Gleichzeitig sind wir schon wieder mit der Auswahl einer/s neuen FÖJler*in beschäftigt, und freuen uns aber, dass Maja noch bis Ende August bei uns sein wird.