Neues vom Sonnenhof, KW 17

Erstellt: 28. April 2020 Veröffentlichungsdatum
Geschrieben von Erik Heinisch

Diese Woche ist natürlich besonders spannend für uns, weil am Wochenende die Zusammensetzung unserer Anteilsnehmer*innen wechselt: nahezu zwei Drittel bleiben dabei, darunter viele, die schon von Anfang an dabei sind. Diese zuverlässige Unterstützung gibt uns die Kraft für das, was wir tun. Dazu kommen nun 20 neue Anteilsnehmer*innen, und wir freuen uns schon sehr darauf, sie kennenzulernen.

Leider wird das in Zeiten der Corona-Abstandsregeln etwas erschwert: Hoftage können auf absehbare Zeit erst einmal nicht stattfinden. Auch für die Abholung der ersten Lieferung am 2. Mai müssen wir uns etwas anderes überlegen als den gemeinschaftlichen Empfang, den wir sonst den „Neuen“ bei den Verteilstellen bereitet haben. Umso wichtiger wird dadurch der Kontakt zwischen den Anteilsnehmer*innen untereinander für den SoLaWi-Zusammenhalt, wenn man sich an den Verteilstellen trifft.

Auf dem Acker genießen wir weiterhin die zupackende Unterstützung unserer Praktikantinnen, mit deren Hilfe wir super vorankommen! So wurden, unter vielem Anderen, 5.000 (!) Kohlpflanzen in vorbereitete Töpfchen gesät. Das gleicht zur Zeit aus, dass wir leider immer noch keinen weiteren festen Gärtner gefunden haben.

Zusätzlich zu den betriebseigenen Arbeiten setzen einige AG-Mitglieder Projekte um, die uns in unserer Bildungsarbeit voranbringen. So wird der essbare Garten, der ja schon länger besteht, nach Permakultur-Aspekten rund-erneuert. Außerdem ist in unmittelbarer Nachbarschaft dazu eine 5 m lange Totholzhecke auf dem Gelände entstanden, die zwar vorrangig als Begrenzung für einen Erd-Spielhügel dienen soll, aber natürlich noch viele weitere Funktionen erfüllt: Lebensraum für Vögel und Insekten, Windbrecher, Kleinklimabeförderung, Sonnenschutz etc.

Gerade in diesen trockenen Zeiten pflanzen wir Bäume und Sträucher (der lebende Weidenzaun aus KW 13 gehört auch dazu), die in Zukunft das Wasser auf der Fläche halten sollen und dem Boden Schatten spenden, damit er nicht so sehr austrocknet. Sie sollen ein allgemein feuchteres Klima begünstigen und die rasche Austrocknung des Bodens verhindern, indem sie den Wind bremsen. Aber natürlich brauchen sie erst einmal selbst Wasser, um überhaupt anwachsen zu können...

Insofern warten wir für alle Gemüsekulturen und das Fortbestehen allen Lebens auf den Flächen auf den dringend benötigten Regen!

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Euer Hofteam

 

 

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