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Neues vom Sonnenhof, KW 18

Mit diesem Rundbrief heißen wir etwas über zwanzig SoLaWi-Neulinge willkommen, die nun ein Jahr lang einen Anteil von uns beziehen werden. Am 7.5. wurden jeweils zehn von ihnen an den beiden Verteilstellen in Neukirchen und Nauborn von uns begrüßt und in die Abläufe eingeführt. Wir freuen uns über alle Neuen und natürlich auch die Dabei-Gebliebenen! Zum ersten Mal sind auch ehemalige Anteilsnehmer*innen wieder dabei, die zwischendurch mal ausgesetzt hatten! :-)

Bei den Schafen sind nun alle erwarteten Lämmer auf der Welt. 33 sind es geworden, weil so gut wie alle Schafmütter Zwillinge bekommen haben, einmal sogar Drillinge! Üblicherweise ist nur jede zweite Geburt eine Zwillingsgeburt! Dementsprechend mussten einige von ihnen ins Leben gezogen werden. Micha (die Schafbeauftragte) und Matthias haben dabei mindestens zwei Wochen lang viel Zeit und Mühe investiert. Ein Lamm hat sogar ein paar Tage bei Micha gewohnt, um aufgepäppelt zu werden. Und mehrere Lämmer werden auch aktuell noch von Micha und Maja (der FÖJlerin) mit der Flasche gefüttert. An dieser Stelle noch mal ein dickes Dankeschön an Micha für ihren unermüdlichen Einsatz! Es ist eine Freude, wie dutzende kleine braune Spring-ins-Felde zwischen ihren weißen Müttern auf der Wiese herumtollen!

Wie das Leben so ist, hatten wir just in der Lammzeit auch unseren Frühjahrs-Schlachttermin. Sechs erwachsene weibliche Schafe wurden aus der Herde aussortiert. Die Schafhaltung und damit die Herdenregulierung gehören zu unserem SoLaWi-Konzept dazu. Wir lassen in der Hammermühle in Gemünden (haus-) schlachten, wo die Schafe nicht unnötig leiden müssen und wir später unser Fleisch auch selbst in Anteilsportionen abpacken können.

In der Pflanzenwelt passiert gerade nicht so viel. Was gepflanzt und gesät werden konnte, wurde in den Boden gebracht, wie z.B. die Kartoffeln. Nun warten wir darauf, dass es etwas wärmer wird, damit die Pflanzen auch wachsen. Wenigstens kann man diesem Frühjahr nicht nachsagen, es sei zu trocken, wie in den vergangenen Jahren. Zwischendurch ist sogar schon mal Beikrautregulierung nötig, also jäten und hacken, damit die Unkräuter erst gar nicht aufkommen können.

Seit dieser Woche haben wir zwei Dauerpraktikant*innen, die für mehrere Wochen bei uns bleiben. Diese Stetigkeit entspannt uns sehr. Genauso wie die neue Mitarbeiterin Esther, die unser Team und unsere Arbeit enorm voranbringt! Gleichzeitig sind wir schon wieder mit der Auswahl einer/s neuen FÖJler*in beschäftigt, und freuen uns aber, dass Maja noch bis Ende August bei uns sein wird.